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Wartungsverlängerung

Was ist eine Wartungsverlängerung?
Eine Wartungsverlängerung bezeichnet die Ausweitung eines bestehenden Wartungs- oder Supportvertrags über die ursprünglich vereinbarte Laufzeit hinaus. Sie erfolgt in der Regel vor Ablauf der Herstellergarantie oder eines bestehenden Servicevertrags und sichert die kontinuierliche Betreuung von IT-Hardware und -Systemen. Ziel ist es, den stabilen Betrieb geschäftskritischer Infrastruktur ohne Unterbrechung der Serviceleistungen zu gewährleisten.

Im Unterschied zur Anschlusswartung setzt die Wartungsverlängerung unmittelbar an einen aktiven Vertrag an und erfolgt häufig innerhalb der offiziellen Hersteller-Supportzeiträume – kann jedoch auch in hybriden Modellen mit Third-Party-Maintenance kombiniert werden.

Chancen, Risiken und Erfolgsfaktoren
Eine Wartungsverlängerung schafft Planungssicherheit, minimiert Betriebsrisiken und ermöglicht eine strukturierte Budget- und Investitionsplanung. Unternehmen gewinnen zusätzliche Zeit, um Migrations- oder Refresh-Projekte strategisch vorzubereiten, ohne kurzfristigen Handlungsdruck durch auslaufende Supportfristen.

Wesentliche Erfolgsfaktoren sind die frühzeitige Vertragsprüfung, transparente Kostenstrukturen, definierte Service-Level-Agreements (SLAs) sowie die Berücksichtigung von EOL- und EOSL-Roadmaps der Hersteller. Zudem sollte geprüft werden, ob eine Verlängerung wirtschaftlich sinnvoller ist als der Wechsel zu einem Third-Party-Maintenance-Anbieter oder eine gezielte Modernisierung der Infrastruktur.

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